Um seine Zähne sollte man sich kümmern, bevor es zu spät ist. Mit unseren Vorbeugungsleistungen können Sie regelmäßig feststellen lassen, wie es um Ihr Gebiss steht. Wir möchten, dass Ihre Zähne gesund bleiben.

Professionelle Zahnreinigung

Heute können Zähne durch eine gezielte Vorsorge bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Um den wichtigsten Erkrankungen der Mundhöhle, wie Karies und Parodontitis (Zahnbettentzündung) entgegenzuwirken, sind gute häusliche Mundhygiene und gesunde Ernährung wichtige Voraussetzungen. Zahnbeläge sind die wesentlichen Faktoren für die Entstehung von Karies und Parodontose. Dagegen ist manchmal auch die beste Pflege machtlos. Gerade in den Zwischenräumen scheitert die heimische Zahnbürste schnell, und auch anderes Equipment kann nicht alles beseitigen. Hartnäckige Anlagerungen und bakterielle Beläge (Plaque) an schwer zugänglichen Zahnflächen erfordern eine zusätzliche professionelle Zahnreinigung, abgekürzt PZR, in der zahnärztlichen Praxis.

Die professionelle Zahnreinigung wird von geschulten Mitarbeiterinnen durchgeführt. Nach der gründlichen Reinigung werden die Zähne poliert, weil sich an glatten Oberflächen viel weniger Bakterien festsetzen können. Die Zähne werden dabei geglättet und glänzen hinterher deutlich - manche sagen sie strahlen. Zusätzlich wird der Zahnschmelz remineralisiert und dadurch widerstandsfähiger gegenüber Karies.

Diese Leistung, die sich sehr positiv auf die Gesundheit Ihrer Zähne auswirken kann, wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Wir rechnen sie nach Aufwand ab, sagen Ihnen aber vorher, was es kosten wird.

Stiftung Warentest zur PZR

"Wie oft eine PZR sinnvoll und zu empfehlen ist, liegt im Ermessen des Zahnarztes. Patienten mit tiefen Zahnfleischtaschen sollten sie drei- bis viermal im Jahr durchführen lassen. Zweimal im Jahr ist bei mittelmäßigen Putzern zu empfehlen und die sind nach wie vor in der Mehrheit. Kaum jeder zehnte Patient weist eine Mundhygiene auf, die ihn wirklich vor Karies und Parodontitis schützt. "

Weitere Informationen

Axelsson Studie

Axelsson Studie zur professionellen Zahnreinigung

Eine schwedische Studie über 30 Jahre zeigt eindrucksvoll die Wirkung der professionellen Zahnreinigung.

1972 wurden am Institut von Prof. Per Axelsson 550 Patienten rekrutiert, bei allen die Zähne saniert und anschließend in 2 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe als Kontrollgruppe absolvierte lediglich die Routinekontrolle beim Zahnarzt, während die andere Patientengruppe regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (anfänglich sechs pro Jahr) erhielten. Später wurde die Anzahl dieser Prophylaxesitzungen individuell risikogerecht reduziert. Nach sechs Jahren waren die Resultate eindeutig: Die Patienten ohne Zahnreinigung hatten durchschnittlich 14 neue kariöse Zähne, die andere Gruppe nur 0,2! Danach entschied Prof. Axelsson, die Kontrollgruppe aufzulösen und auch diesen Patienten die Vorteile der Individualprophylaxe anzubieten.

Im Jahr 2002 erfolgte eine Nachuntersuchung von verbliebenen Teilnehmern der Studie und das Ergebnis war beeindruckend: Hatten 1972 alle Teilnehmer dieser Studie im Schnitt 25,8 Zähne, so verfügten sie 30 Jahre später immer noch über 25,1 Zähne - also verloren sie in 30 Jahren gerade einmal 0,7 Zähne! Zahnverlust ist also kein Schicksal!

Die Ergebnisse der Langzeit-Studie von Per Axelsson können hier bestellt werden.

Diagnostik

Speicheldiagnostik

Das Risiko, an Karies oder Parodontitis zu erkranken, hängt vor allem von der Anzahl der kariesverursachenden Keime in der Mundhöhle, sowie von der Qualität und Menge des Speichels und den Ess- und Hygienegewohnheiten ab. Vor allem die zwei Keimarten Streptococcus mutans und die Laktobazillen siedeln sich im Speichel an. Mit Hilfe einer Speichelprobe kann man die Anzahl der Erreger, die sich in der Mundhöhle befinden feststellen.

Dem Speichel kommt eine ganz besondere Bedeutung zu, da er die Zähne und das Zahnfleisch schützen kann. Die Bakterien produzieren Säuren und entziehen dem Zahn Kalzium, den der Speichel wieder zuführt. Dies nennt man Ent- und Remineralisation des Zahnschmelzes. Zusätzlich reinigt Speichel die Zähne von Speiseresten. Um diese Funktionen zu erfüllen muss Speichel in ausreichender Menge und Qualität gebildet werden. Zur Messung der Speichelproduktion kaut man 5 min auf einen Wachskaugummi. Der gebildete Speichel wird in einem Becher gesammelt. Mit Hilfe dieser Testergebnisse kann ein individuelles Vorsorgeprogramm entwickelt werden.

Beim Kariestest wird ein Abstrich von der Mundschleimhaut auf zwei verschiedene Teststreifen genommen. Diese müssen dann in einem Brutschrank bebrütet werden.

Putztechnik

Die richtige Putztechnik ist genauso wichtig wie die Putzdauer. Richtig sauber werden Zähne nicht in wenigen Sekunden, das braucht drei Minuten. Diese drei Minuten sollten auf alle Fälle vor dem Schlafengehen eingeplant werden, denn nachts ist der Speichelfluß geringer, der Schutz für die Zähne somit schwächer.