Kombination Ästhetik und äußerste Leistungsfähigkeit

Für Fälle bei denen es auf äußerste Leistungsfähigkeit der vollkeramischen Keramik in Kombination mit einem anspruchsvollen Ästhetik ankommt setzen wir auf die Infix-Technologie.

Bei diesem Premiumprodukt wird die Zirkoniumdioxid-Keramik des Gerüstes mittel Sinterverbund mit IPS e.max Glaskeramik kombiniert.

Wo liegen die Vorteile?

Zunächst einmal ist die überragende Festigkeit zu erwähnen, bis auf Vollzirkon weist kein anderes vollkeramisches Material vergleichbare Werte auf. Dies resultiert aus einer Verblendung aus hochfestem Lithiumdisilikat, welche auf ein Zirkonoxidgerüst aufgebracht wird. Die beiden Teile werden im Keramikofen mit einem speziellen keramischen Lot untrennbar „zusammengebacken“. Das von unseren Technikern verwendete Lot erlaubt dabei die nachträgliche Bemalung, Glasur oder auch den Antrag von Keramik.

Im Gegensatz zu Vollzirkon besitzen Infix-Restaurationen dabei eine sehr ansprechende Ästhetik, da durch den zweischichtigen Aufbau aus eingefärbtem Zirkonoxid (Gerüst) und transluzentem Lithiumdisilikat (Verblendung) der natürliche Aufbau des Zahnes imitiert wird. Insbesondere in unmittelbarer Nachbarschaft von adhäsiven Teilkronen oder Kronen aus IPS e.max CAD ist kaum ein Unterschied zu erkennen, sodass zum Beispiel Frontzahnkronen aus IPS e.max sehr gut mit Infix-Seitenzahnarbeiten kombiniert werden können.

Last but not least konnten bei Infix-Arbeiten bisher so gut wie keine Chippingereignisse beobachtet werden. Chippings sind sogenannte kohäsive Frakturen der Verblendung, bei denen Abplatzungen innerhalb der Verblendschicht auftreten. Solche Chippings wurden in Studien bei handverblendeten Zirkonoxidkronen und -brücken in der Größenordnung von bis zu 10% pro Jahr gefunden. Bei diesen Chippingraten, die insbesondere bei Implantaten auftreten, sind entsprechend nach 5 Jahren circa die Hälfte der Arbeiten defekt